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Mit Abstand sehen Bilder manchmal besser aus

Vielleicht muss man aus sich ausbrechen, um sich zu finden. So wie man manchmal ein paar Schritte Abstand zu einem Bild braucht, um das Motiv erkennen zu können. Aus der Nähe ist es Chaos, aus der Entfernung ergibt es Sinn.

Ich dachte immer, ich wäre frei. Und das war ich auch. Mein ganzes Leben lang. Irgendwie. Zumindest dachte ich, ich wäre es. Und doch war ich eingesperrt. In meinem Kopf, in meinem Gedanken-Gefängnis aus Vergangenem und zu vielen Möglichkeiten, die nicht meine waren. Und aus Entscheidungen, die ich nicht treffen konnte, weil ich damit automatisch zu allen anderen Nein hätte sagen müssen. Zu dieser Reise habe ich ja gesagt. Auf diesem Segelboot mit dem Wind. Sonnenuntergänge, Abende an Deck, das Rauschen der Wellen, Wolken in tausend Rosa-Tönen. Überall Sterne, um uns herum und gespiegelt im Meer. Das endlose Nichts, nur Weite und Wasser. Eine Art von Freiheit, die größer ist als Worte, größer als meine Vorstellungskraft.

Es war Zeit für meinen Mutausbruch. Und zu erkennen, dass wir nur in unseren Köpfen eingesperrt sind und nicht im eigentlichen Leben. Wir sagen zu oft ja, obwohl wir nein meinen und nein zu dem, was wir eigentlich möchten. Schade eigentlich.

Hast du Lust auf einen Mutausbruch?

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Ich arbeite gerne. Morgens hin, meist spät abends zurück (und jetzt während corona einfach komplett zu Hause) und Tag ein Tag aus das gleiche Spiel. Unter der Woche und meistens auch am Wochenende. Und es macht Spaß. Dennoch, ist das alles?

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